Und tschüß, Liebling von Catherine Alliott

Rosie Meadows, eine Frau Anfang Dreißig, resümiert traurig, ob ihre dreijährige Ehe noch Bestand hat. Ihr Mann Harry ist ein Langweiler und schleppt sie nur zu langweiligen Abenden mit, die meist feuchtfröhlich enden. Der einzige Lichtblick ist der gemeinsame Sohn Ivo, für den sie an der Ehe festhalten sollte. Doch ein klärendes Gespräch mit ihrer Freundin bringt ihr Gewissheit, dass sie ihr Leben wieder selbst in die Hand nehmen sollte, und so beschließt sie sich von ihrem Mann zu trennen. Doch das Leben will es anders. Kurz darauf verstirbt ihr Mann und sie ist auf einmal allein mit ihrem Sohn. Noch dazu mit einem Haufen Schulden, den er ihr hinterlassen hat, kehrt sie der Stadt den Rücken und lässt sich auf dem Land nieder.

Hier warten viele Überraschungen auf sie. Sie bekommt wieder eine Anstellung als Köchin und auch eine kleine Romanze bahnt sich an. Doch es wäre zu schön, wenn es nur wie im Bilderbuch ablaufen würde. Nach vielen Turbulenzen hat das Buch jedoch ein Happy End.

Ein sehr spritzig geschriebener Roman, der viel Humor versprüht. Ein echtes Lesevergnügen.

6. Oktober 2008